In diesem Seminar wollen wir uns mit chronischen Paradoxien („Doublebinds“) auseinandersetzen und diese als „Mobbingprozess“ einordnen. Wir werden in diesem Kontext konsequent innerfamiliäre Verhaltensmuster auf ihre schier unlösbare Toxizität hin analysieren. Die für Betroffene oft im Wortsinn existenzbedrohlichen Strukturen sollen identifiziert und in ihrer Wirkung herausgearbeitet werden. Natürlich wollen wir uns im weiteren Verlauf auch Methoden des proaktiven Umgangs mit – in diesem Sinne – „toxischen Strukturen“ zuwenden.

Seminarinhalte:

  • Doublebind-Kommunikationsmuster erkennen und als Mobbingprozess einordnen:
    Skapetgoating- oder: „Ohne Schuldigen können wir nicht leben!“
    Gaslighting – oder „Was wahr und falsch ist, bestimmt immer jemand anderes!“
    Second-guessing – oder: „Du wirst schon sehen, dass du Unrecht hast!“
  • Traumafaktor „Mobbing“ (PTBS / K-PTBS)
  • Der eigenen Wahrnehmung wieder trauen und Doublebind & Mobbing als Überlebensmuster des Systems erkennen
  • Interventionswege & Grenzsetzung für „Bunte Schafe“ & „Sündenböcke“: Eindeutigkeit, Klarheit, Kraftfinden zum „Ja“ und „Nein“, Rollenneudefinition, Kontaktabbruch als „Not-abwendendes“ Mittel
  • Übungen / Methoden zur Stärkung von Respekt und Grenzachtung

Seminarleitung:

Volkmar Suhr, Dipl. Päd. Systemischer Berater & Therapeut (DGSF), Coach, Mediator, Traumapädagogischer Fachberater / Traumapädagoge (DeGPT)

Investition:
240 € / inkl. MwSt. inkl. Seminarunterlagen    

Setting:
Online – das Seminar ist auch als Inhouse-Veranstaltung für Ihre Institution buchbar

Haben Sie Fragen zum Thema?

Dann können Sie sich gerne an uns wenden.

Volkmar Suhr
Dipl. Päd. Volkmar Suhr

Systemischer Berater und Therapeut (DGSF) Mediator, Mitglied Bundesverband Mediation