Die Kraft des Feldes

Aufstellungsseminare in Bargteheide

Die systemische Familienaufstellung ist ursprünglich eine Methode aus der Familientherapie, bei der Personen oder Symbole stellvertretend für Familienmitglieder im Raum positioniert werden, um unbewusste Beziehungsgeflechte und Dynamiken sichtbar zu machen.

Die Methode ist vielfältig und eignet sich zudem sehr gut für die Bearbeitung von beruflichen Fragestellungen, Entscheidungsprozessen, transgenerationalen Verwicklungen u.a.m..

Kernaspekte der Methode

Erleben im Raum: Durch das räumliche Anordnen („Aufstellen“) von Stellvertretenden entsteht ein „Bild“, das über die rein verbale Ebene hinausgeht und auf diese Weise den Prozess ganzheitlich erlebbar macht.

Stellvertreter-Wahrnehmung: Teilnehmende, nehmen in den jeweiligen Rollen repräsentativ Impulse der jeweiligen Person / des Aspektes, für die / den sie aufgestellt werden, wahr. Dies erweitert die Prozessbetrachtung um vielfältige sehr lebendige Perspektiven.

Ziel: Belastende Verstrickungen oder übernommene transgenerationale Muster aus der (Familien-) geschichte sollen erkannt werden, um die individuelle Freiheit zu fördern.  Es geht um die Entwicklung eines systemischen Bewusstseins, dass nichts und niemand im luftleeren Raum existiert und  innere als auch äußere Veränderung reale Optionen sind.

Ablauf einer Aufstellung

Vorgespräch: (vor den Gruppenterminen per Fon) Klärung des grundsätzlichen Anliegens und des gewünschten Ziels. Die Entscheidung, ob das genannte Anliegen mit der Methode im Rahmen des Seminars bearbeitet wird, behält sich der Seminarleiter vor.

Aufstellungsprozess: Nachdem das Anliegen (Ziel und die aufzustellenden Aspekte und Personen) in einem Gespräch abschließend erörtert wurden, stellt die aufstellende Person diese auf. Der Leiter befragt in der Folge die Stellvertreter*innen nach ihren Empfindungen, Impulsen und Sätzen und lädt zu einer Veränderung der Positionen ein, bis ein stimmiges Bild entsteht.

Lösungen: Gezielte Positionsveränderungen helfen dabei, auch transgenerationale Verantwortlichkeiten zu sortieren und / oder Anerkennung auszusprechen. Auch können in diesem Zusammenhang unabgeschlossene Bewegungen im System rituell abgeschlossen werden.

Seit vielen Jahren führe ich Aufstellungen durch und bin immer wieder fasziniert, welche Tiefe und Kraft in dieser Arbeit steckt. Spiritualität – als für mich selbstverständlicher Teil des Daseins – ist in diesem Kontext vielmehr eine Strukturarbeit und soll in „erdender“ und „ordnender Form“ einfließen.

Ein kurzes (telefonisches) Vorgespräch vor dem eigentlichen Termin ist bitte obligatorisch.

Investition: Stellvertreter*innen: 40 € / Aufsteller*innen mit eigenem Anliegen: 180 €

Termine in Bargteheide:

30. Mai / 03. Oktober 2026 / 23. Januar 2027 jeweils 14.00 bis 19.00 Uhr